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#LoveWritingChallenge: Inspiration

Die zweite Woche der #LoveWritingChallenge steht ganz im Zeichen der Inspiration. Ich habe mich dazu entschieden, nur einen Beitrag zu allen Tagen zu schreiben. Diese Woche geht es also nur darum, was von den vorgegebenen Themen mich inspiriert.

In Kreative Stimmung kommen

Ich bin notorische Spätschreiberin. Ich schreibe am besten und am Meisten nach 22 Uhr. Eigentlich ist das eher dämlich, weil ich immer um Mitternacht ins Bett gehe und gerade zu NaNoWriMo-Zeiten es oft knapp wird, in der Zeit das tägliche Ziel zu erreichen.

Viel mehr braucht es im Prinzip nicht. Mir reicht die Uhrzeit völlig aus, um kreativ zu werden.

Bilder

Ich bin in Sachen Schreiben ein ziemlich visueller Mensch. Einer der ersten Schritte bei jeder Geschichte ist es, meine Charaktere zu benennen und ihnen Gesichter zu geben. Ich sammle aber auch gerne andere Bilder als Inspiration. Ich bin momentan in der Hinsicht etwas konzeptlos, weil ich das bisher meist auf tumblr gemacht habe, die Seite aber schon seit längerer Zeit nicht mehr benutze (den Inspirationsblog für How Soon Is Now gibt es aber immer noch hier). Ich bin vor kurzem auf Mac umgestiegen um festzustellen, dass in der Mac-Version von Scrivener Moodboards angelegt werden können. Gemacht habe ich das bisher nur noch nicht.

Serien und Filme helfen mir nur sehr bedingt, zumindest in visueller Hinsicht. Die Grundidee zu vielen meiner Geschichten ist die Frage, wie es wäre, wenn etwas verändert wäre in Serien oder Filmen, die ich so sehe.

Musik

Musik ist für meinen Prozess ziemlich wichtig. Ich denke mir sehr gerne Musikvideos oder Musicalszenen zu Songs aus und oft benutze ich die dann für Projekte. Meine Outlines sind deshalb oft völlig unverständlich, weil sie nur aus Songtiteln bestehen, so wie diese inzwischen nicht mehr ganz aktuelle Outline zu HSIN:

Zum Beispiel Pa Pa Power: Das ist ein Song von Dead Man’s Bones, der inhaltlich nichts damit zu tun hat, was in dieser Szene passieren soll (u.a. eine Gerichtsverhandlung). Irgendwann beim Hören habe ich mir jedoch vorgestellt, wie eben diese Szene zu der Musik ablaufen würde und inzwischen sind beide auf ewig assoziiert in meinem Kopf.

Musik ist weiterhin wichtig, weil ich beim Schreiben sehr gerne Musik höre. Ich mache dafür Playlisten mit Musik, die mich in irgendeiner Weise an das jeweilige Projekt erinnert. Meine Playliste für HSIN ist zum Beispiel folgende:

Andere Inspiration

Natürlich gibt es hin und wieder ein Zitat, was ich super passend finde, oder ich lese einen Satz in einem Buch, der mir gut gefällt. Das passiert allerdings eher selten und inspiriert mich nicht in dem Maße, wie Bilder und Musik es tun. Auch aus meinem Alltag nehme ich recht wenig mit in die Geschichten, mit Ausnahme von Marotten von Menschen, die ich kenne. Die schaffen es manchmal in Geschichten.

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