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#28daysofblogging: Ziele, Ideen, Wünsche

Letzten Februar habe ich die Aktion verpasst und auch dieses Jahr ging Nias Aufruf im Stress des Januars fast unter. Gestern dann habe ich recht kurzentschlossen dann überlegt, es zumindest zu probieren. Schließlich nehme ich mir seit Monaten vor, den Blog mal wieder etwas zu beleben und nicht nur einmal im Monat mit einem Monatsrückblick zu füllen.

Ziele

Mein Ziel? Zuallererst mal: Jeden Tag etwas schreiben. Einfach um des Schreibens willen. Ich habe im letzten Jahr viel zu wenig geschrieben und das ist wahnsinnig schade. Meine Romanprojekte dümpeln alle vor sich hin, während mich Scrivener vorwurfsvoll aus meiner Programmleiste anstarrt und ich es ignoriere.

Ich möchte den Februar nutzen, um es mir wieder anzugewöhnen, jeden Tag etwas zu schreiben. Es muss ja nicht viel sein, schließlich habe ich keine Deadlines und schreibe doch in der Hauptsache für mich. Aber wenigstens ein paar hundert Wörter pro Tag könnte ich zu Papier bringen, ohne weiteres.

Ideen

Was habe ich vor? Geplant habe ich nichts. Im ersten Jahr der Aktion hatte ich Listen und Pläne und am Ende ist dann doch alles anders gekommen. Dieses Jahr war ich zu kurzentschlossen für Planung, aber Pläne waren noch nie wirklich meine Stärke.

Mein Vorsatz ist, jeden Tag etwas zu schreiben, was mir an dem Tag wichtig erscheint. Das ist angemessen vage und klingt, als könne ich das durchhalten bis Ende Februar. Ich lege dabei keinen allzu großen Wert auf den Mehrwert, was immer noch ein furchtbares Wort ist und vermutlich nie zum Anspruch meines Blogs werden wird. Meine Blogs waren schon immer Tagebücher, früher habe ich von der Schule erzählt und heute von wichtigen Ereignissen und manchmal etwas Popkultur.

Wünsche

Der größte Wunsch ist, die 28 Tage durchzuhalten. Vor zwei Jahren, im ersten Jahr der Aktion, habe ich das fast geschafft. Mir fehlten am Ende drei oder vier Tage, wovon zwei von vorne herein klar gewesen waren. Es wäre super cool, wenn ich das unterbieten könnte – und nebenbei die Zeit und Routine finde, um wieder mehr zu schreiben. Sei es auf dem Blog oder nur für mich.

9 Kommentare

  1. Schön, dass du dabei bist 🙂 Ich finde, dein Ziel und dein Wunsch, ohne große Pläne auszukommen und vor allem für dich zu schreiben, klingen total gut. Liest sich für mich, als würde es sich auch ohne „Mehrwert“ sehr lohnen, hier einfach vorbeizuschauen um Schönes zu lesen.
    Liebe Grüße
    Maren

  2. Liebe Anne,
    Ich habe als Teenager immer versucht Tagebuch zu führen – ich hatte glaube ich 5 Bücher, in denen ich die ersten 4 Seiten geschmückt habe. Ich bewundere alle, die das schaffen! Ich freue mich auf deine täglichen Einfälle 🙂
    Viele Grüße, Izabella
    P.S.: Ich finde den Untertitel deines Blogs nicht! Ich war ja immer Team Buffy 😀 Die Serie schaue ich bis heute sehr gerne! Wenn ich natürlich deine Anspielung auf Angel missverstanden habe, ist dieses PS etwas peinlich – dann sorry!

    • Anne

      Analog Tagebuch geführt habe ich nie so richtig eigentlich – ich hatte immer super schnell keine Lust mehr aufs Aufschreiben. Tippen war schon immer eher mein Ding.
      Und zum Untertitel: Mir fällt gerade auch auf, dass das Theme den gar nicht mehr anzeigt, der Vorgänger hat das automatisch gemacht. Da muss ich nochmal ran bei Gelegenheit 😀

  3. Pingback: #28daysofblogging in 2018 - Planung und Teilnehmer | LexasLeben

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