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#28daysofblogging: Ein Fazit

Ruhig war es die letzten Tage hier. Nachdem ich am Montag noch einen Beitrag schrieb, lief es danach irgendwie nicht mehr rund. Dienstag war ich lange an der Arbeit, weil wir Faschingsfeier hatten und danach musste ich zu lange blaue Farbe entfernen, weil wir uns als Gruppe als Schlümpfe verkleidet hatten. Die nächsten Tage fand ich Ausreden, warum ich nichts schreiben konnte.

Gestern dann beschloss ich, das Experiment 28daysofblogging für mich persönlich als beendet zu erklären und mir den Stress, täglich etwas schreiben zu müssen, nicht mehr zu machen. Deswegen gibt es mein Fazit sehr verfrüht schon nach etwas über der Hälfte des Monats.

Was ich gelernt habe

Tägliches Bloggen ist absolut nichts für mich. Gerade die letzten paar Tage waren purer Stress für mich, weil ich jeden Tag wusste, dass ich noch etwas schreiben musste. Schließlich hatte ich es mir vorgenommen. Das führt dann dazu, dass ich kurze Texte schrieb und sie veröffentlichte, ohne nochmal darüber nachdenken zu können.

Normalerweise schreibe ich meine Texte und lasse sie dann erstmal ein paar Tage in Ruhe. Dann werden sie nochmal gelesen und eventuell überarbeitet – und dann veröffentlicht. Einerseits war es gut, nicht die Zeit zu haben, jedes Wort zehnmal zu überdenken, um am Ende den perfekten Text zu haben. Andererseits aber störte es mich am Ende doch sehr, gerade wenn ich beim Kommentare beantworten Dinge las, die ich gerne geändert hätte, es aber nicht tat, weil der Beitrag ja schon online war.

Aus diesem Dilemma konnte ich jedoch eine wichtige Erkenntnis ziehen: Meine ideale Mischung liegt dazwischen. Ich sollte weniger darüber nachdenken, ob mein Text absolut perfekt ist, denn das wird er niemals sein. Aber ich kann auch nichts online stellen, ohne nicht wenigstens ein bisschen darüber gebrütet zu haben.

Aber die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus den zwei Wochen täglichem Bloggen ist, dass ich immer noch Spaß daran habe, zu schreiben. Und wie nett es ist, jeden Tag ein bisschen zu produzieren. Das muss nicht unbedingt für den Blog oder für eins meiner Romanprojekte sein. Ich habe im Februar auch einige Texte geschrieben, die keinen Sinn erfüllen, außer dass ich Gedanken niedergeschrieben habe. Einfach, um ein bisschen Ordnung in den Kopf zu bekommen.

Meine Pläne für die Zukunft

Ich möchte weiterhin öfters bloggen. Nicht täglich, und auch nicht zwingend wöchentlich. Aber ich will nicht länger meine Texte totdenken, bis ich sie lösche und sie im Nirvana der guten Ideen für immer verschwinden. Und ich denke, dass das tägliche Bloggen dafür eine ganz gute Übung gewesen ist.

2 Kommentare

  1. Ich hatte die letzte Woche so eine Phase, in der ich tippte. Veröffentlichte zwei Artikel und joa: das machte Spaß. Ich hab auch nicht all zu lang darüber nachgedacht, nurn bisschen. Das war gut.

    Aber ich gestehe: die Postbilder gefallen mir noch nicht so!

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