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Das war der November

Wir nähern uns mit Riesenschritten dem Jahresende zu und das ist gleichzeitig gruselig und ziemlich spannend. Im November passierte gar nicht so wahnsinnig viel, hauptsächlich weil in der Uni ganz gut angezogen wurde.

NaNoWriMo

Der NaNoWriMo im November ist seit einigen Jahren eine feste Instanz in meiner Jahresplanung. Also habe ich mir auch dieses Jahr vorgenommen, so viel wie möglich zu schreiben. Die 50.000 Wörter hatte ich mir von Anfang an nicht vorgenommen, mir war klar, dass ich dafür nicht genug Zeit haben würde.

Dieses Jahr hatte ich geplant, an zwei Projekten gleichzeitig zu schreiben: Zum einen wollte ich so viel wie möglich an How Soon Is Now schreiben, dass mich nun in den dritten NaNo begleitet hat und inzwischen immerhin 75.000 Wörter lang ist. Das andere habe ich Carmine genannt und ist eine Idee, die mir in der letzten Zeit im Kopf rumspukte und die ich nicht los wurde.

Ich dachte, das Schreiben an zwei Projekten würde die Motivation steigern, aber das hat nicht so richtig geklappt. Insgesamt schrieb ich 12.315 Wörter, davon etwa 11.000 an HSIN. Mein Haupthindernis waren die anstehenden Prüfungen, die doch mehr Zeit in Anspruch nahmen, als gedacht. Und abends hatte ich nach einem ganzen Tag voller Skripte-Schreiben keine Lust, noch mehr zu schreiben.

Roller Derby

Auch im November war ich wieder zweimal unterwegs:

Zuerst beim letzten Spiel der Bembeltown Rollergirls in Frankfurt. Das war ziemlich schick, zum einen NSOte ich zum ersten Mal in der zweiten Bundesliga und zum anderen stiegen die Bembels auf in die erste Liga.

Das zweite Spiel sollte eigentlich der Saisonabschluss für Kassel werden, jedoch sagte das gegnerische Team ab, sodass es am Ende nur ein Spaßspiel wurde. Trotzdem gab es auch hier einen Aufstiegspokal für die Kassler, die nächste Saison in der zweiten Liga spielen. Sehr spannend alles.

Konzerte

Zola JesusEigentlich wäre ich im November auf zwei Konzerte gegangen, wenn alles wie geplant gelaufen wäre: Ich hatte eine Karte für Rise Against, war an dem Tag aber zu krank, um mich nach dem Unterricht noch ins Auto zu setzen.

Dafür war ich aber bald danach wieder gesund genug, um mir Zola Jesus in Frankfurt anzugucken. Darauf war ich super gespannt, Zola Jesus habe ich vor Jahren durch Zufall auf einem Battlestar Galactica Fanmix entdeckt und bin seitdem ziemlich begeistert.

Das Konzert war auch wirklich gut, ich stand ganz vorne in der Mitte und konnte so quasi hautnah erleben, wie Zola Jesus eine spannende Mischung aus Konzert und Performance Art bot. Einzige Beschwerde meinerseits wäre, dass sie Ixode nicht gespielt hat.

Popkultur

Bücher

  • The Bride von Abigail Barnette (es wird viel kommuniziert für einen Erotica-Roman, was ich ganz gut finde)
  • So weich das Herz von Julia Mayer (ganz kurzweilig zu lesen, teilweise etwas philosophisch für mich)
  • Whip It von Shauna Cross (okay, doch eher Teenie-Romanze als cooler Derby-Roman)
  • The Worst Witch von Jill Murphy (ich bin schwer begeistert)
  • The Worst Witch Strikes Again von Jill Murphy (ich bin immer noch begeistert und gut unterhalten)
  • A Bad Spell for the Worst Witch von Jill Murphy (ich brauche diese Reihe unbedingt, um sie ins Regal zu stellen)
  • The Worst Witch all at sea von Jill Murphy (tragischerweise bin ich bald durch mit der Reihe)
  • The Psychology of The Girl With The Dragon Tattoo (sehr, sehr spannend, liest sich für einen Essayband auch sehr gut)

Serien

  • Stranger Things Staffel 2 (ich bin immer noch nicht so wahnsinnig begeistert, aber es war okay)
  • American Horror Story Staffel 7 (ging schon schlechter, ging schon besser)
  • The Worst Witch (2017) Staffel 1 (ich habe mich etwas in die Neuauflage dieser Serie verliebt und deshalb auch angefangen, die Bücher zu lesen; es gibt die wärmste Empfehlung!)
  • Mindhunter Staffel 1 (angenehm ruhig und angenehm anders – die Medienmaedchen haben das hier sehr schön formuliert)
  • Bösterreich Staffel 1 (sehr schräg, teilweise war ich mir nicht sicher, warum ich das eigentlich noch gucke; ob ich es nun lustig fand oder nicht, weiß ich auch nicht wirklich)

Filme

  • Fack ju Göthe 3 (nicht so witzig wie die ersten beiden Teile, aber noch okay)
  • The Babysitter (okay, ich habe schon schlechteren Horror gesehen)
  • Would you rather (solider Thriller)
  • Hurricane Bianca (inzwischen zum dritten Mal gesehen und jedes Mal wieder großartig)

Song des Monats

Sam Smith war noch nie so wirklich auf meinem Radar, ich kannte seine bisherigen Singles und fand die so mittelmäßig okay. Dann hat mir Spotify im November sein neues Album The Thrill of it all empfohlen und ich habe mich etwas in Too Good At Goodbyes verliebt. Der Song wurde dann auch knapp meistgespielter Song im November:

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Das war der Oktober

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Blog bald nicht mehr nur aus den Monatsrückblicken bestehen wird. Zumindest habe ich gefühlt wieder mehr Zeit und mehr Ideen. Und was könnte es besseres an Voraussetzungen geben?

Uni

Die Klausuren sind rum. Fünf an der Zahl waren es und Sinn der Sache ist, dass wir das Klausurenschreiben für die Zwischenprüfung im Dezember üben. Insgesamt lief es dem Gefühl nach doch recht gut, aber das muss natürlich auch der Dozent so sehen.

Inzwischen haben wir drei der Klausuren wiederbekommen und von der vierten gab es immerhin schon die Noten. Und das Gefühl trügte mich nicht: Umsatz- und Einkommensteuer wurden jeweils 11 Punkte, Öffentliches Recht und Buchführung jeweils 13. Gerade die Note in Buchführung feierte ich doch sehr, mit dem Fach hatte ich sehr lange große Probleme und habe dann in der Vorbereitung leichte Panik geschoben und viel zu viel vorbereitet. Nun steht noch die Note in Abgabenordnung aus.

Konzerte

Am 18. Oktober fuhr ich nach der Uni zurück nach Kassel, wartete auf meine Schwester und dann ging es ab Richtung Hannover zu You Me At Six. Das war insgesamt das vierte Konzert von ihnen, auf das ich gegangen bin, und sie sind damit in der Rangliste meiner Konzertbesuche ziemlich weit oben (nur Tina Dico habe ich öfters live gesehen).

Statt fand das Konzert im Faust in Hannover, dass ich bisher noch nicht kannte (was nicht weiter verwunderlich ist, ich war bisher erst einmal auf einem Konzert in Hannover). Die Halle war ziemlich klein und hatte eine schicke Plattform gegenüber der Bühne, von der man toll über das Publikum auf die Bühne gucken konnte. Optimale Bedingungen also.

Die zwei Vorbands (Decade und Flash Forward) waren ziemlich gut, und auch YMAS hatten eine gute Setliste im Gepäck und lieferten eine gute Show ab. Insgesamt also ein lohnenswerter Abend, der mich nicht bereuen ließ, am Tag danach nach nur 3 Stunden Schlaf im Unterricht zu sitzen.

Roller Derby

Im letzten Beitrag habe ich es schon angekündigt: Auch im Oktober arbeitete ich fleißig daran, meinen Derby Lebenslauf auszuweiten.

Zuerst spielte am 21. Oktober Kassel gegen Nürnberg im Rahmen der 3. Bundesliga. Ich zählte Punkte, weil ich Bundesliga etwas gruselig fand und ich Punktezählen inzwischen ganz gut kann.

Und nur eine Woche später war Doubleheader in Marburg. Dafür war ich ja als Head NSO (quasi Chef der nicht skatenden Officials) verpflichtet wurden für beide Spiele. Das war ebenfalls super gruselig im Vorfeld, zumal ich im ersten Spiel auch noch Chef der Strafbox war. Es lief dann aber alles ziemlich gut, beide Spiele waren schön und spannend und ausgeglichen. Außerdem ist es jedes Mal wieder super toll, in Marburg bei meinem alten Team zu sein.

Für November sind auch schon wieder mindestens 2 Spiele geplant, bei denen ich helfen werde. Wenn ich schon nicht spielen kann, dann mache ich zumindest als NSO mit.

Popkultur

Filme

  • Gerald’s Game (unerwartet gruselig, aber ziemlich gut)
  • Es 2017 (okay, vielleicht etwas lang und zeitweise mehr lächerlich als gruselig)
  • Es 1990 (besser als die Neuauflage, Tim Curry ist der gruseligere Pennywise)
  • You’re Next (vorhersehbarer Twist, aber doch ziemlich spannend)

Bücher

  • Sons of Destiny von Darren Shan (der letzte Teil und das Ende ist eins der lächerlichsten, das ich jemals gelesen habe. Das wiederum ist absolut passend)
  • Saeculum von Ursula Poznanski (sehr spannend und sehr schnell gelesen)

Serien

  • Skin Wars Staffel 3 (nicht so stark wie die ersten beiden Staffeln)
  • Schuld Staffel 2 (eventuell besser als die erste Staffel)
  • Club de Cuervos Staffel 3 (wie erwartet sehr gut und sehr witzig, mit fiesem Cliffhanger)
  • Schnell ermittelt Staffeln 1,2 (kurzweilige Krimiserie mit sympathischen Charakteren)
  • Haters back off Staffel 2 (immer noch weird, aber unterhaltsam und tragisch dabei)

Song des Monats

Ich bin selten überrascht, wenn ich LastFM nach den Statistiken des letzten Monats befrage. Auch für den Oktober nicht. Mir war völlig klar, dass Leuchtturm von Jennifer Rostock ganz oben mit dabei sein würde. Immerhin habe ich eine große Anzahl aller Autofahrten im Oktober damit begonnen, dass ich meine Playliste mit diesem Song gestartet habe. Youtube hat leider nur der unplugged Version mit Peter Maffay, weil die aber auch sehr schön ist, gibt es eben die zu hören:

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Das war der September

Momentan vergehen die Monate viel zu schnell. Gefühlt habe ich erst gestern den letzten Beitrag getippt und da steht schon der nächste an.

Sport

Ich hatte im August ja nach einem halben Jahr Auszeit endlich wieder auf Skates gestanden und danach laut Arzt direkt eine Kapselüberlastung gehabt. Tja, in der Sache gibt es jetzt Updates.

Nachdem ich nach drei Wochen immer noch nicht wieder schmerzfrei gehen konnte, war ich beim Orthopäden und der schickte mich direkt mal zum MRT, um zu gucken, ob ich im März vielleicht doch was schlimmeres kaputt gemacht habe. Das Ergebnis kam prompt und war doch eher unerfreulich: Offenbar habe ich mir die Syndesmose verletzt und das hätte damals operiert werden müssen. Jetzt kann man da wohl nur noch abwarten.

Um noch mal was positives loszuwerden: Ich war wieder als non-skating official unterwegs und konnte eine weitere Position an meinen Derby-Lebenslauf anhängen: Am 30. September war ich in Erfurt und wurde als Line-Up-Tracker eingesetzt. Und bei der Gelegenheit gleich für Ende Oktober für das nächste Heimspiel meines alten Teams verpflichtet. So kann’s gehen.

Uni

Im September wurde es langsam ernst: Anfang Oktober stand die erste Runde Klausuren an und ich musste mir erstmal Gedanken über mein Lernkonzept machen.

Während des regulären Unterrichtes schreibe ich Skripte über die einzelnen Inhalte, fast so wie mein eigenes Lehrbuch. Dazu lese ich vieles nochmal in Lehrbüchern nach und zumindest in Buchführung löse ich auch viele Übungsfälle, weil das Fach mein Kryptonit ist.

Insgesamt ist das alles natürlich sehr zeitaufwendig, macht aber auch Spaß. Ein bisschen genauer will ich dazu aber nochmal einen extra Beitrag schreiben, weil es ansonsten doch den Rahmen etwas sprengen würde.

Unterwegs

Ein Wochenende verbrachte ich in Düsseldorf und in die 3 Tage haben wir so viel Programm wie nur möglich gesteckt.

Am Freitag ging es los mit einer Liveshow des Podcasts Welcome To Night Vale. Ich finde super, dass sie die Show an einem Freitag gemacht haben, unter der Woche wäre das nämlich nichts geworden. Als Lokation wurde wieder die Kulturkirche in Köln gewählt, die ich schon beim letzten Mal super toll fand.

Die Show war auch großartig, ich habe bei dem Podcast immer so ein bisschen das Problem, dass ich nach einiger Zeit abschalte, weil mir das Visuelle fehlt. Dieses Problem fällt bei einer Liveshow mit Leuten auf der Bühne natürlich weg, sodass ich dem Geschehen meine volle Aufmerksamkeit widmen konnte. Den Podcast empfehle ich übrigens wärmstens, er ist ziemlich großartig.

Weiterhin sahen wir im Schauspielhaus Düsseldorf The Queen’s Men, was ein sehr witziges Musical über William Shakespeare ist.

Und zum Abschluss sahen wir meine inzwischen dritte Produktion von Spring Awakening, das ich jedes Mal wieder unendlich gerne sehe.

Popkultur

Filme

  • Magic Mike XXL (ein Filmeabend-Film, im großen und ganzen okay und kurzweilig)

Bücher

  • Lord of the Shadows von Darren Shan (okay, wieder besser als der vorherige Teil, aber nicht der beste)
  • Tinder von Sally Gardner (sehr schick, sowohl ästhetisch als auch inhaltlich)

Serien

  • Ozark Staffel 1 (okay, kommt nicht an Breaking Bad ran)
  • The Tick Staffel 1 (seltsam, aber unterhaltsam, hätte ruhig etwas länger sein können)
  • Skin Wars Staffel 2 (genauso unterhaltsam wie die erste Staffel)
  • Preacher Staffel 2 (ich bin leider etwas ausgestiegen zum Ende hin, aber doch noch ganz gut)
  • The Mist Staffel 1 (nun ja, den Film fand ich spannender)
  • Die Nanny Staffeln 2, 3, 4 (ich hab’s in den letzten Rückblick gar nicht geschrieben, aber ich gucke mich nochmal durch die ganze Serie und habe dabei den Spaß meines Lebens)

Song des Monats

Ich war wirklich nicht überrascht, als ich in die LastFM Statistiken für den September abtauchte und feststellte, dass The Last Of The Real Ones mein mit Abstand am meisten gehörter Song war. Die beiden anderen neuen Fall Out Boy Songs mochte ich nur so semi-gerne, umso besser, dass der hier wirklich richtig gut ist.

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Das war der August

Long time, no see! Der August war sehr vollgepackt und der Blog stand da auf der Liste doch eher unten. Aber fangen wir mal von vorne an.

Studium

Wie im letzten Post schon angekündigt, fing am 1. August mein duales Studium in der Finanzverwaltung an. Nach einer Woche Kennenlernen im Amt ging es dann gleich an die Hochschule nach Rotenburg und auch dort ging es sofort los.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis bisher ist: Unterricht ist anstrengend. Ich habe vor 5 Jahren Abitur gemacht und bin es nicht mehr gewohnt, jeden Tag 6 Stunden Unterricht am Stück zu haben. Die erste Woche war ich jeden Nachmittag sehr platt, aber ich gewöhne mich langsam daran.

Allerdings beschäftigt einen das Studium schon den Großteil des Tages. Der Unterricht geht bis 13 Uhr, dann gibt es Mittagessen und nachmittags arbeite ich den Stoff nach und löse inzwischen Fälle.

Ansonsten habe ich weitgehend Glück mit den Dozenten, Spaß am Stoff und am Studentenleben und bin sehr froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, nochmal umzusatteln.

Roller Derby

Am ersten Wochenende war ich in Erfurt beim vierten Roll Your Socks Off Bootcamp. Da ich verletzungsbedingt immer noch nicht skaten kann, habe ich den NSO (non-skating-official) Lehrgang besucht und an zwei Tagen einen grundsätzlichen Überblick über alle Positionen bekommen. Das war super, ich hab einige coole Menschen kennengelernt und wieder so richtig Bock auf den Sport bekommen.

Anwenden konnte ich das Mitte August gleich: Meine ehemaligen Teamkolleginnen aus Marburg richteten einen double header aus. Ich war bei beiden Spielen als penalty box time (sprich ich habe die Strafzeiten gestoppt) dabei. Auch das war toll, ich bin immer mega gerne in Marburg und besuche mein altes Team, auch wenn inzwischen einige neue Leute dabei sind, die ich nicht mehr kenne.

Weiterhin stand ich im August nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause das erste Mal wieder auf Skates. Ich skatete eine Runde an der Fulda entlang und stellte fest, dass mein Sprunggelenk die Belastung (auf den ersten Blick) mitmachte. Eine Woche später saß ich dann mit einer überlasteten Kapsel beim Arzt. Ob das jetzt nur am Skaten lag oder auch an anderen Dingen, lässt sich nicht eindeutig sagen. Ich werde wohl sehen müssen, wie sich das in Zukunft verhält.

Popkultur

Filme

  • The Rocky Horror Picture Show (bestimmt das 20te Mal, das ich diesen Film gesehen habe und er macht immer noch Spaß)
  • Holidays (gute Horror-Anthologie, mein Favorit war New Year’s Eve)
  • The Princess Diaries 2 (nicht so spaßig wie der erste Teil, aber immer noch sehr spaßig)
  • What We Do In The Shadows (beim zweiten Mal fast noch witziger)
  • The Princess Diaries (ein Favorit)
  • Bullyparade (größtenteils sehr witzig, vor allem der erste Sketch sorgte für großen Spaß im Kino)
  • Death Note (sehr kurzweilig, ich habe den Manga vor ewigen Zeiten mal angefangen und hatte am Film mehr Freude)

Bücher

  • The Likeness von Tana French (sehr tolles Buch, gefiel mir persönlich besser als der erste Teil der Reihe)
  • The Lake of Souls von Darren Shan (okay, eher einer der schwächeren Teile der Reihe)
  • Slaughterhouse-Five von Kurt Vonnegut (ich weiß nicht, mein Ding war es definitiv nicht)

Serien

  • Culpa Staffel 1 (sehr stark und sehr minimalistisch, ich hoffe, es gibt noch eine weitere Staffel)
  • Orphan Black Staffel 5 (ein schöner Abschluss der Serie)
  • Schuld Staffel 1 (mein erster Kontakt mit Ferdinand von Schirach und ich mochte die Serie sehr)
  • Skin Wars Staffel 1 (nach Drag Race meine liebste Competition Show, so viel Talent auf einem Haufen)

Song des Monats

Eigentlich ist mein meistgespielter Song des Augusts Good For You aus Dear Evan Hansen, aber weil ich das schon mal vorgestellt hatte, rückt Nummer 2 auf: Feel Good von Neon Trees ist ganz neu und wurde mir freundlicherweise von Spotify empfohlen (gefolgt von einem Abend, an dem ich mich durch alle Songs hörte, die ich verpasst hatte). Einer meiner neuen Favoriten zum Autofahren und generell zum in-gute-Stimmung-kommen.

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Das war der Juli

Der Juli ging super schnell rum. Am Anfang dachte ich noch, die letzten 31 Tage vor dem dualen Studium würden sich ins Endlose ziehen, aber auf einmal war der Monat dann rum.

Arbeit

Am 30. Juli hatte ich meinen letzten Arbeitstag in der Bäckerei. Eine Spätschicht an einem Sonntag, viel anders hätte ich es mir nicht wünschen können. Davor habe ich den ganzen Monat noch einmal recht viele Stunden gemacht, weil es sich bei meiner individuellen Steuersituation tatsächlich lohnt, die Überstunden ausbezahlt zu bekommen. Der Monat war deshalb auch sonst eher unspektakulär.

Mein letzter Tag war dann ganz nett, meine Kolleginnen schenkten mir einen Kinogutschein und ich war sehr traurig, als ich mich das letzte Mal aus der Kasse abmeldete und am 31. dann meine Arbeitskleidung abgab.

Hedwig again

Nachdem ich das erste Mal so begeistert von Hedwig and the Angry Inch gewesen war, besuchte mich Mitte des Monats eine Freundin aus Düsseldorf und wir sahen uns das Stück zusammen nochmal an. Erstaunlicherweise waren die Witze über Kassel beim zweiten Mal viel witziger und ich hatte großen Spaß.

Zimmer

Ich besitze viele Bücher. Und ich habe zu wenig Platz. Also kam ich im Juli auf die Idee, mir ein riesiges Kellerregal zu kaufen und mein Zimmer ein bisschen aufzuhübschen.

Das Ergebnis ist zum einen eine Wand, die jetzt ein Zitat aus Welcome To Night Vale ziert, und zum anderen das schon erwähnte Kellerregal, dass meinem Zimmer leichtes Buchladen-Feeling gibt.

Und Pro-Tip: Baut solche Regale nicht alleine in kleinen, mit Sachen vollgestellten Zimmer auf. Das funktioniert nur so semi-gut.

Popkultur

Filme

  • Lights Out (solider Horrorfilm, zeitweise wirklich gruselig)
  • Ghostbusters (zum zweiten Mal gesehen, immer noch witzig)
  • Don’t Breathe (ebenfalls solider Thriller/Horrorfilm)
  • XX (gesamt ganz gut, manche Geschichten fand ich spannender als andere. Mein Favorit: The Birthday Party)
  • Wonder Woman (wirklich sehr, sehr gut und einer meiner Lieblings-Superheldenfilme)
  • To The Bone (meine Meinung ist recht neutral, es hätte schlimmer, es hätte aber auch besser mit dem Thema umgegangen werden können)
  • 4th Man Out (ganz unterhaltsam)
  • Die Frau in Schwarz (okay, nicht besonders gruselig)
  • Holding The Man (etwas zu lang und langatmig, aber an sich gut)
  • Once (großartige Musik, zeitweise fand ich die Kameraführung etwas anstrengend)

Bücher

Tatsächlich habe ich im Juli kein Buch beendet.

Serien

  • Las Chicas Del Cable Staffel 1 (sehr toll und sehr modern)
  • The Bletchley Circle Staffeln 1, 2 (die erste Staffel mochte ich sehr gerne, die zweite fiel dann etwas ab)
  • Skam Staffel 1, 2, 3, 4 (ich will gar nicht allzu viel sagen, da ich noch ausführlicher über Skam schreiben will. Aber ich war sehr begeistert)
  • Rita Staffeln 1, 2, 3 (sehr witzig und voller toller Charaktere)
  • Hjørdis Staffel 1 (kommt nicht ganz an Rita dran, aber trotzdem gutes Mittelfeld)

Song der Woche

Ich habe nach fast zwei Monaten, in denen ich SongPop spiele, schon einige gute Songs entdeckt. Auch Wolf In Sheep’s Clothing von Set It Off und William Beckett ist so einer. Und ganz knapp ist es der Song, den ich im Juli am meisten gehört habe.

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3 Jahre Einzelhandel – ein Abschied

Normalerweise habe ich nichts gegen Montage. Ich mochte Sonntage immer am wenigsten, weil sie sich immer nutzlos angefühlt haben. Diese Woche jedoch ist der Montag mein Tiefpunkt, denn ich habe meine Arbeitskleidung abgegeben und bin offiziell den letzten Tag Bäckereiverkäuferin.

Ich habe gekündigt habe ich wegen meines dualen Studiums, daneben werde ich keine Zeit haben, um zu arbeiten – mal davon abgesehen, dass der Arbeitgeber es auch nicht erlaubt. Damit geht eine dreijährige Zeit zu Ende, in der ich so gut wie jedes Wochenende hinter einer Kasse stand und Dinge verkaufte, in der ich mich vielfach anmeckern lassen musste, in der ich aber auch ganz tolle Kunden kennengelernt habe.

Die Kunden

Ich hab 2 1/2 Jahre an einer Tankstelle gearbeitet, bis ich dann das letzte Jahr in die Bäckerei gewechselt bin. Die Gründe dafür sind vielfach, kompliziert und eigentlich nicht wichtig. Am Ende war die Arbeit ähnlich, zwei von drei Arbeitsstationen liegen sogar nur wenige hundert Meter voneinander entfernt und die Erfahrungen fast identisch.

Das Tolle und aber auch das Schlechte am Einzelhandel sind die Kunden (wobei das auf jede Branche zutrifft, die mit Kunden zu tun hat). Die meisten Menschen sind zumindest höflich, mindestens aber nicht unfreundlich. Am Ende des Tages bleiben aber meist nur diejenigen im Gedächtnis, die sich durch besondere Unfreundlichkeit auszeichneten.

Gerade an der Tankstelle ist es ein lustiges Phänomen, dass sich Leute gerne über Dinge beschweren, die nicht in den Händen der Angestellten liegen. Absoluter Bestseller dabei: Die Spritpreise. Wenn ich einen Euro für jedes Mal bekommen hätte, wenn ich einem Kunden erklären musste, dass ich mir den hohen Spritpreis nicht selber ausgedacht habe und es mich und mein Auto auch nervt, wäre ich schnell reich genug gewesen, um kündigen zu können. In der Bäckerei wird sich gerne beschwert, wenn wir nachmittags nicht mehr alles da haben. Ich kann den Unmut ja verstehen, aber ich als Angestellte hinter dem Tresen kann daran leider auch nichts ändern. Es bringt also wirklich überhaupt nichts, sich über solche Dinge zu beschweren. Das kostet alle Beteiligten nur unnötig Nerven.

Sehr nett fand ich auch immer die Menschen, die keine Zeit dafür hatten, mich zu begrüßen oder mir auch einen schönen Tag zu wünschen. Ernsthaft, wie schwer kann es sein, sich ein „Hallo“ und „Tschüß, schönen Tag noch.“ aus den Rippen zu leiern? Ich weiß, dass es den meisten Leuten egal ist, ob ich einen schönen Tag habe, unhöflich ist es in meinen Augen dennoch, einfach nicht auf meine Verabschiedung zu antworten. Oder gar nicht mit mir zu sprechen außerhalb der hastig runtergeleierten Bestellung.

Es gab in drei Jahren aber auch zahlreiche Kunden, die ich wirklich toll fand. Da war die ältere Frau, die jeden Sonntag morgen an der Tankstelle Brötchen mit ihrem Hund holte und mich ihn knuddeln ließ. Da war der Taxifahrer, der mir Baklava schenkte und einmal in seinem Taxi wartete, bis ein betrunkener Mann abends das Gelände verlassen hatte. Da war der Mann mit Indiana Jones Hut, der mir ein großes Stück von der besten Ahlen Wurscht zum Probieren gab. Da war der Busfahrer, der mich darauf aufmerksam machte, dass mein Abblendlicht kaputt sei. Da war das Ehepaar, dass sich erkundigte, ob meine Bänderdehnung denn wieder verheilt sei. Und da waren noch unzählige mehr, die mit kleinen Gesten die Arbeit super machten.

Der Laden

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit war immer der Laden. Regale mussten aufgefüllt, Oberflächen mussten geputzt, Geschirr musste gespült werden. Das war der Teil der Arbeit, den ich immer nur so semi-cool fand. Wichtig ist es aber trotzdem, dass der Laden gut aussieht, auch wenn es vielleicht nicht so wirklich Spaß macht.

Ich mochte allerdings die Verantwortung, die damit kam, alleine den Laden zu öffnen oder zu schließen. Ich fand es super cool, einen eigenen Schlüssel zu haben und für kurz so tun zu können, als sei ich die Herrin im Haus.

Die Kollegen

Der vielleicht wichtigste Faktor bei so gut wie jeder Arbeit sind die Leute, mit denen man arbeiten muss. Ich hatte im Großen und Ganzen wirklich Glück und hatte nie Kollegen, die wirklich furchtbare Menschen waren.

Natürlich habe ich mich manchmal geärgert. Aber das ist ja auch normal. Ich bin mir sicher, dass sich andere auch über mich geärgert haben. Aber gerade das letzte halbe Jahr in der Bäckerei war ich Teil eines wirklich super Teams mit Leuten, die sich viel mehr wie Freunde angefühlt haben und nicht nur als Kollegen, die man ab und an mal an der Arbeit trifft. Gerade auch deshalb war ich jetzt auch wirklich traurig, diesen Job aufgeben zu müssen.

Das Fazit

Ich habe mich wirklich nicht wenig beschwert in den letzten drei Jahren. Trotzdem bin ich immer gerne an die Arbeit gegangen. Und wie schon gesagt, ich bin schon etwas traurig, dass dieses Kapitel jetzt endgültig zu Ende ist.

Aber ich freue mich auch auf das duale Studium. Und meine jetzt ehemaligen Kolleginnen kann ich ja immer noch besuchen gehen.

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Blogparade: Mein Blog und ich

Ich spreche gerne über’s Bloggen. Auf jedem meiner bisherigen Blogs kam irgendwann ein Beitrag, in dem ich aus meiner illustren Vergangenheit in der Bloggerszene berichte. Dieses Mal rief Steffi auf ihrem Blog zur Blogparade Mein Blog und ich auf und stellte Fragen rund ums Bloggen.

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Anne, ich bin 24 Jahre alt und ich komme aus Nordhessen. Nach einem kleinen Abstecher gen Süden wohne ich da auch wieder. Ich werde sehr bald ein duales Studium im öffentlichen Dienst anfangen und habe in der letzten Zeit in einer Bäckerei gearbeitet.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich blogge seit ich ungefähr 12 bin. So ganz genau kann ich das nicht mehr nachvollziehen, weil ich irgendwann meinen ersten Blog auf myblog gelöscht hab (was retrospektiv eher uncool war, weil ich jetzt nicht mehr lesen kann, was mich mit 13 beschäftigt hat). Auf jeden Fall aber hatte ich meinen ersten cutenews Blog in 2007, also sprechen wir von beweisbaren 10 Jahren und ein bisschen mehr.

Angefangen habe ich, weil eine damalige Freundin einen Blog hatte und ich dann auch einen haben wollte. Ich habe ziemlich schnell festgestellt, dass ich total Spaß daran habe, zu schreiben, und dafür zu sorgen, dass mein Blog in meinen Augen gut aussieht. Und seitdem bin ich nie wieder davon losgekommen. Allerdings bin ich heute nicht mehr ganz so involviert in Sachen Design.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Teilweise ja, teilweise nein. Ich mache eigentlich kein großes Geheimnis um meinen Blog und hab das eigentlich auch noch nie. Dazu sagen tut eigentlich niemand so richtig was, ich glaube die meisten Leute finden den Blog auch einfach nicht besonders interessant zu lesen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Ich nutze einige Social Media Seiten, allerdings habe ich keine Profile spezifisch für den Blog. Am aktivsten bin ich auf twitter und instagram.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?

Ich bin kein super großer Fan der Entwicklung hin zu durchgestylten, gesponserten Blogs. Ich persönlich finde langweilig, wenn sich Blogs wie Magazine lesen und es nur noch Content gibt, der irgendeinen Mehrwert bieten will. Ich lese Blogs weil ich etwas über die Person dahinter erfahren möchte und nicht, um Tipps zu bekommen, die ich auf unzähligen Seiten ganz genauso finden kann.

Ganz besonders fällt mir das auf in Sachen Bloggertipps. In letzter Zeit scheint gefühlt jede_r Artikel darüber zu schreiben, welche Fehler auf dem eigenen Blog um Gotts willen nicht gemacht werden sollen und wie sich der größtmögliche Erfolg in kurzer Zeit einstellt. Die Tipps sind jedes Mal dieselben, minimal anders formuliert und in doppelter Hinsicht nervig: Zum einen weil offenbar viele keine eigenen Ideen haben, um Mehrwert zu schaffen, und zum anderen weil scheinbar jeder Blog mega erfolgreich sein muss, um seine Existenz zu legitimieren.

Ich würde mir wünschen, dass der Trend zur Professionalisierung etwas nachlässt und Blogs wieder persönlicher werden. Ich brauche keinen Mehrwert, ein Monatsrückblick oder ein Text über das Studium unterhält mich bestens, ohne das ich dabei irgendwas nützliches gelernt hätte.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Ich mag, dass es Leute gibt, die über Dinge schreiben, die sie bewegen, ohne darauf zu achten, ob richtige Keywords gesetzt wurden oder ein Mehrwert für den Leser geboten werden konnte. Ich mag, so ganz generell, dass das Internet die Möglichkeit gibt, aus dem Leben von völlig Fremden zu lesen und ihre Gedanken zu teilen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich lese schon hauptsächlich Blogs, die meinem sehr ähnlich sind. Sprich ohne großartiges Konzept und eher persönlich. Das liegt aber eher daran, dass ich nicht so viele Blogs lese und sich deswegen schon keine große Themenvielfalt einstellen kann. Grundsätzlich beharre ich aber nicht auf Blogs aus einem Bereich, ich hab nur nicht gerne viel zu lesen jeden Tag und bin deshalb sehr selektiv in meiner Auswahl.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Okay, hier also eine Auswahl an Leuten, deren Blogs ich gerne lese:
Bammy – Christiane – KatieMiriam – Tabea

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Das war der Juni

Und wieder ist ein Monat ins Land gegangen. Passiert ist nicht wirklich viel, und das obwohl ich drei von vier Wochen nicht gearbeitet habe und alle Zeit der Welt hatte.

Arbeit

Der Arbeitsmonat startete damit, dass ich mir am 1. Juni erstmal gehörig in den Finger schnitt und nach fast 45 Minuten durchgehendem Bluten dann mal zum Arzt ging. Ich bekam zwei Stiche und eine Krankmeldung in die Hand gedrückt und konnte die nächsten 2 1/2 Wochen zum ersten Mal krank sein und dafür bezahlt werden. Darauf verzichtet hätte ich trotzdem gerne, eine tiefe Schnittwunde im kleinen Finger tut erstaunlich weh und durch das Nähen sieht mein Finger jetzt auf ewig so aus, als würde ein kleines Stück fehlen. 0/10, würde ich nicht empfehlen.

Weiterhin habe ich diesen Monat meine Kündigung eingereicht, weil ab dem 1. August mein duales Studium beim Finanzamt beginnt. Davon habe ich bisher nichts erzählt, aber in Zukunft wird das wohl immer mal wieder Thema auf dem Blog werden.

Theater

Schon lange hatte ich mich darauf gefreut, dass so ein tolles Stück wie Hedwig & The Angry Inch in meine Heimatstadt kommt. Ich kaufte also eine Karte, nahm am Tag dann spontan das VIP-Upgrade und freute mich danach 2 Stunden lang über einfach alles. Die Bühne, die ganze Location, die Darsteller, die Mischung aus übersetztem Text und Original – einfach alles. Ein paar Termine werden noch gespielt und ich kann es wirklich nur empfehlen.

Werq The World

Wer mir auf Twitter folgt, hat mit Sicherheit bemerkt, dass ich wahnsinnig großer Fan von Rupaul’s Drag Race bin (die siebte Staffel gibt es inzwischen übrigens bei Netflix). Man kann sich also meine Freude vorstellen, als ich durch Zufall (aka Bianca del Rios Instagram) darauf aufmerksam wurde, dass einige der Queens im Juni nach Köln kommen würden. Das Ticket war schnell gekauft und

Das ganze fand im Gloria-Theater statt, eine Location, die ich gerne mag. Ich stand zwar relativ weit hinten, dafür zwischen lauter Leuten, die die Zeit ihres Lebens hatten (ich auch). Die Show war ihr Geld wirklich wert, alle Auftritte waren toll anzusehen und einen ganzen Abend von Bianca del Rio angeschrien zu werden ist auch irgendwie unterhaltsam.

Popkultur

Filme

  • Mean Girls (inzwischen vermutlich witziger als damals als Teenie)
  • Legally Blonde (mochte ich damals gar nicht so gerne, jetzt beim Angucken war ich sehr begeistert)

Bücher

  • Created By von Steven Prigge (mittelmäßig informativ)

Serien

  • unREAL Staffel 2 (nicht ganz so stark wie die erste)
  • Gotham Staffel 3 (okay, ich werde die nächste vermutlich trotzdem nicht mehr gucken)
  • Shameless Staffel 7 (das altbekannte Shameless-Prinzip, Frank nervt nach wie vor)
  • Ingobernable Staffel 1 (wurde mir als das mexikanische House of Cards verkauft. Das ist es nicht, aber dennoch ziemlich gute Serie)
  • The Handmaid’s Tale Staffel 1 (neben Elle das Unangenehmste, was ich dieses Jahr gesehen habe)
  • American Gods Staffel 1 (visuell unglaublich gut, verliert sich leider sehr in Nebenschauplätzen)
  • Fortitude Staffeln 1 und 2 (zum Schluss hin fast schon etwas abgedreht, Spaß hatte ich trotzdem, allein wegen Sofie Gråbøl)
  • Veep Staffel 5 (nach wie vor witzig)
  • RuPaul’s Drag Race Staffel 9 (meine erste Staffel, die ich live geguckt habe und auf reddit verfolgen konnte. Und dann machen sie solch merkwürdige Dinge am Ende. Immerhin gab es im Finale drei wahnsinnig gute Lip Syncs)

Song des Monats

Den LastFM Statistiken zufolge war Juni der Monat meiner Lip Sync for your life Playlist. Die besteht im Prinzip nur aus Lady GaGa, RuPaul und so ein paar handverlesenen anderen Dingen, zu denen ich höchstdramatisch in meinem Zimmer performen kann. Und am Meisten hörte ich offenbar Waking up in Vegas von Katy Perry. Nun ja, verbuchen wir das unter guilty pleasure und machen weiter.

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In Kürze: Europäische Serien Part I

Europäische Serien sind ja ein bisschen mein Steckenpferd und auf dem alten Blog habe ich eine zeitlang fleißig kurze Rezensionen geschrieben. Weil ich die nicht auf meiner Festplatte verkümmern lassen will und vorhabe, in der Zukunft auch wieder Serien kurz zu rezensieren (zu manchen gibt es einfach nicht genug zu sagen für einen ganzen Beitrag), gibt es hier nun die erste Sammlung an Serienrezensionen:

Hellfjord

InfoPlotTrailer
Genre: Comedy, Krimi
Umfang: 7 Folgen in 1 Staffeln, jeweils ca. 30 Minuten lang
Herkunft: NRK1, Norwegen, 2012
Ansehen: DVD/Amazon Instant Video
Regie: Patrik Syversen
Drehbuch: Zahid Ali, Stig Frode Henriksen, Tommy Wirkola
Darsteller: Zahid Ali, Stig Frode Henriksen, Ingrid Bolsø Berdal, Thomas Hanzon
Der Polizist Salmander wird, nachdem er sein Polizeipferd erschoss, mit einer Tuba erschlug und rückwärts überfuhr, von Oslo in das winzige Örtchen Hellfjord versetzt, um dort die Zeit bis zu seiner Entlassung zu verbringen. Dort trifft er auch einige schräge Charaktere – und einen Mord.
 Warnung für Blut und Gewalt gegen Tiere

Hellfjord tauchte irgendwann mal auf irgendeiner Liste mit Serienempfehlungen aus dem europäischen Raum auf und wegen der Kürze habe ich es eine Zeitlang nach der Arbeit geguckt. Hellfjord fällt auf jeden Fall in die Kategorie „so bescheuert, dass es schon wieder cool ist“.

Der Trailer gibt meiner Meinung ziemlich gut wieder, wie die gesamte Serie gestaltet ist und in welcher Richtung sich der Humor bewegt (immerhin ist Hellfjord primär eine Comedyserie und nur sekundär ein Krimi). Und der Humor ist schon sehr speziell – ich habe mich da erstmal rantasten müssen und fand die Serie erst ab der zweiten oder dritten Folge so richtig witzig. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Grotesken und dem Überzogenen – was für skandinavische Komödien ja nicht ungewöhnlich ist. Für mich hat das auf jeden Fall gut funktioniert, ich muss aber einräumen, dass der Humor für viele vermutlich eher nicht rüberkommen wird.

Ansonsten spreche ich ja gerne über gut gezeichnete Charaktere und durchdachte Storylines, aber beides ergibt sich bei Hellfjord ein bisschen. Das ist zum einen der Kürze geschuldet (die Serie läuft insgesamt ja gerade einmal 3 1/2 Stunden) und zum anderen auch schlicht nicht der Anspruch der Macher gewesen. Stattdessen wird sich auf überzeichnete Stereotypen berufen und eine eher einfach Handlung gestrickt, die dann am Ende der letzten Folge auch ihren Abschluss findet.

Manchmal schießt Hellfjord allerdings ein bisschen übers Ziel hinaus und driftet vom Grotesken ab ins Beleidigende (wie Comedys der Kategorie wie Hellfjord ja oftmals tun). Es hielt sich allerdings in Grenzen und der überwiegende Eindruck blieb positiv.

Hellfjord ist durchaus eine witzige, unterhaltsame Serie, die theoretisch an einem Nachmittag geguckt werden könnte. Sie ist auf jeden Fall empfehlenswert für Fans grotesken, skandinavischen Humors. Mich hat die Serie auf jeden Fall 7 Abende lang wirklich gut unterhalten.

Rejseholdet

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Genre: Krimi/Drama
Umfang: 32 Folgen in 4 Staffeln, jeweils ca. 58 Minuten lang
Herkunft: DR1, Dänemark
Ansehen: Staffel 1 auf DVD
Regie: Jørn Faurschou, Charlotte Sieling, Martin Schmidt, Ole Christian Madsen
Drehbuch: Peter Thorsboe, Rumle Hammerich, Mai Brostrøm
Darsteller: Mads Mikkelsen, Charlotte Fich, Lars Brygmann, Waage Sandø, Trine Pallesen, Lars Bom
Rejseholdet oder international auch Unit One folgt einer Sondereinheit der dänischen Polizei, die mit einem Container ausgestattet durch das ganze Land reist und Fälle löst.

Um ganz ehrlich zu sein, habe ich Rejseholdet wirklich nur geguckt, weil Mads Mikkelsen da mitspielt und es irgendwie trashig aussah. 32 Folgen später zählte ich die Serie zu einem meiner absoluten Lieblinge aus Dänemark.

Rejseholdet kann nicht mit den großen dänischen Krimiserien der letzten Jahre wie Bron/Broen oder Forbrydelsen mithalten, das wird relativ schnell klar. Die Serie lief in Dänemark zwischen 2000 und 2004 und damals waren die Maßstäbe offenbar doch noch anders in Dänemark.

Rejseholdet ist ein bisschen trashig. Die Serie ist auch kein großes Charakterdrama und hat eine wesentlich höhere Aufklärungsquote als Sarah Lund und Saga Noren zusammen (es wird ind er Regel ein Fall pro Folge gelöst, vereinzelt gibt es Doppelfolgen). Anders wäre das Konzept der reisenden Einheit aber auch obsolet, so ist das Team jede Folge in einer anderen Ecke Dänemarks (besonders spaßig, wenn man rufen kann „Da war ich auch schon!“) und ermittelt eben dort. Auch die Aufklärungen der Fälle sind meistens eher auf standard Krimiserien-Niveau, driften aber auch gelegentlich in den Trash ab (mein liebstes Beispiel: In einer Folge wurde das Opfer mit einem gefrorenen Fisch erschlagen).

Großer Vorteil sind auch die Charaktere, die zwar auch keine super tiefgründigen Musterbeispiele an Komplexität sind, die aber sympathisch und unterhaltsam sind. Gerade Lars Brygmann als Thomas La Cour mochte ich wirklich gerne.

Insgesamt ist Rejseholdet super unterhaltsam und es ist eine absolute Tragödie, dass im deutschsprachige Raum nur die erste und die vierte Staffel veröffentlicht wurden (was absolut keinen Sinn macht, weil die vierte Staffel ohne die Vorgeschichte nur so semi-gut funktioniert).Die Serie ist kurzweilig und bietet genau das richtige Maß an Trash, um witzig aber nicht lächerlich zu sein. Leider gibt es die Serie momentan nur in Teilen auf DVD zu kaufen, was nicht unbedingt die beste Strategie der Distribution ist, aber nun gut.

Ainsi Soient-Ils

  
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Genre: Drama
Umfang: 24 Folgen in 3 Staffeln, jeweils ca. 45 Minuten lang
Herkunft: Arte-Eigenproduktion aus Frankreich
Ansehen: Amazon Instant Video, Maxdome
Regie: Rudolphe Tissot, Elizabeth Marre, Olivier Pont
Drehbuch: David Elkaïm, Vincent Poymiro, Bruno Nahon
Darsteller: Thierry Gimenez, Julien Bouanich, Samuel Jouy, Clément Manuel, Jean-Luc Bideau, Céline Cuignet
Die Handlung ist in den Grundzügen schnell erzählt: Die Serie folgt den Kapuzineranwärtern Yann, Raphael, Emmanuel, Guillaume und José dabei, wie sie sich zuerst durch das Studium navigieren und später dann im echten Leben beweisen müssen.

Ich weiß gar nicht mehr so genau, warum, wieso und weshalb ich Ainsi Soient-Ils geguckt habe. Vermutlich einfach, weil es Donnerstags auf arte lief – ein Sendeplatz, dem ich inzwischen tiefstes Vertrauen entgegen bringe und der mich bisher selten enttäuscht hat.

Für mich persönlich war Ainsi (wie ich die Serie aus Ablehnung des nicht ganz so schicken deutschen Titels und Faulheit, ständig den französischen Titel zu tippen genannt habe) eine der Serien, die mich von Anfang an total überzeugten: Ich mochte die Charaktere von der ersten Folge an und fand es spannend, ihnen zu folgen. Und gerade die ersten beiden Staffeln konzentrieren sich sehr auf die Kerncharaktere der Kapuziner, da ist es schon von Vorteil, dass die sympathisch und interessant geraten sind.

Meine Lieblingsstaffel war aber die dritte (und vermutlich letzte). Denn nach der zweiten Staffel beendigen die Kapuziner ihr Studium und werden in der dritten Staffel in Gemeinden eingeteilt und müssen sich dort nun als Priester beweisen. Daneben gibt es noch eine Storyline, die größtenteils im Vatikan spielt, der ich zeitweise zwar nicht gänzlich folgen konnte, die aber trotzdem auch spannend war.

Und weil ich jetzt so viel Positives gesagt habe, zum Schluss noch ein bisschen Kritik: Die Serie hat, wie so viele andere Serien auch, hauptsächlich männliche Charaktere. Natürlich ist das auch ein bisschen der Thematik geschuldet, allerdings gab es durchaus ja weibliche Charaktere – die meisten blieben nur sehr Rande und spielten kaum eine Rolle.

Insgesamt ist Ainsi aber eine meiner absoluten Lieblingsserien, die nicht aus den USA oder UK kommen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, der Serie eine Chance zu geben, wenn man eher ruhige Charakterdramen mag (denn besonders actionreich ist Ainsi nicht).

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Song der Woche: Dear Evan Hansen – Good For You

Jedes Jahr fällt mir beim Durchgehen der Tony Awards Gewinner auf, dass ich wirklich schlecht darin bin, up-to-date zu bleiben mit den ganzen neuen Musicals, die jedes Jahr ihren Weg zum Broadway finden. Manchmal höre ich mich dann durch eins, oder zwei, und oft finde ich die dann auch ganz gut und nehme mir für das nächste Jahr vor, mich früher einzuhören. Rinse, repeat.

Dieses Jahr hatte ich wieder keine Ahnung, was alles nominiert war und bekam die Awards auch nur am Rande auf Twitter mit. Auffallend war die einstimmige Liebe für Dear Evan Hansen, ein Musical des Duos Pasek & Paul, die sich bei näherer Recherche gestern als das Duo hinter einigen der Songs aus dem fiktionalen Musical Hit List aus der Serie Smash herausstellten. Das war Grund genug für mich, mal reinzuhören.

Das letzte Mal, dass mich ein Musical beim ersten Mal Hören so berührt und mir so gut gefallen hat, war, als ich das erste Mal Bare hörte. Ich mag wirklich jeden Song, sowohl musikalisch als auch lyrisch und hatte wirklich das Gefühl, dass Pasek & Paul alles, was ich an Musik liebe, aus meinem Kopf geholt und in der Musik zu Dear Evan Hansen verarbeitet haben. Auch der Plot liest sich super und ich hoffe jetzt wirklich, dass es in den nächsten Jahren mal eine Produktion in der Nähe geben wird.

Stellvertretend für das ganze Cast-Album habe ich mir als Song der Woche Good For You ausgesucht, aber eigentlich ist das ganze Cast Album meine Musik der Woche.